14Apr/22

Frohe Ostern mit dem
neuen Markenhandbuch!

Ab sofort steht unser neues POSbranding Handbuch online als Blätterkatalog für Sie bereit.

In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie u.a. folgende interessante Beiträge:

  • Dem Shopper auf der Spur – von Peter Dräger, Grey Shopper GmbH
  • Mehr Markenprofil durch klare Positionierung – von Peter Pirck, Brandmeyer Markenberater, und Steffen Rutter, Mövenpick AG
  • Attitude-behavior-gap im LEH – von Prof. Dr. Rüschen, DHBW Heilbronn, Prof. Dr. Kortum, DHBW Heilbronn, und Nele Berg, Alnatura
  • Zukunft des Handels: Einkaufserlebnis wird digitaler – Eine aktuelle Studie von BITKOM
  • Nachhaltigkeit: Hat Greta ausgedient? – von Volker Treffenstädt, ANXO Management Consulting

Auch dieses Handbuch stellen wir vor allem als ePaper und als PDF zum Download zur Verfügung, da wir aktiv zum Umweltschutz beitragen möchten.

Unseren Kunden bieten wir auf Wunsch weiterhin gerne auch ein gedrucktes Handbuch an.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Zum POSbranding Handbuch

16Mrz/22
Thomas Koch

POSbranding –
Die Magie von Media

von Thomas Koch

Was Werbungtreibende und Agenturen von ihren Kampagnen erwarten, grenzt an Magie. Dieser eine Kontakt – meist sind es je Kampagne nur eine Handvoll pro Zielperson – mit der Botschaft des Absenders soll die Aufmerksamkeit der Zielpersonen „erregen“ und eine Verhaltensänderung oder Aktion auslösen. Das erwarten sie, obwohl sie nur eine von 10.000 Botschaften erzeugen, die bekanntlich jeden Tag um unsere Aufmerksamkeit kämpfen.

Die erhoffte Aktion hat in der überwältigenden Mehrzahl aller Fälle etwas mit Umsatz zu tun. Denn Werbung, so die Erfinder dieser Tätigkeit, soll „die Zielgruppe über ein Produkt informieren und den Absatz fördern“. Es gibt Tage im Marketing, an denen wir dieses Ziel aus den Augen verlieren.

Es geht bei Werbung tatsächlich um so etwas wie Erregung. Man muss sich das vorstellen wie bei den Spermien. Jeder Schuss enthält 100 bis 500 Millionen Spermien, doch nur einer kommt ans Ziel und „aktiviert“. Es hat auch viel mit der Funktionsweise unseres Gehirns zu tun, das im Reptilienzeitalter stehengeblieben ist. Es stellt seit Hunderttausenden von Jahren bei jeder „Botschaft“, jedem Signal und jedem Ereignis die gleichen drei Fragen: Ist es gefährlich? Kann ich es essen? Und: Kann ich Sex damit haben?

Werbung für Joghurt und Schokoriegel beantwortet zumindest die zweite Frage. Aber ansonsten tun sich die Werber unendlich schwer, mit ihren Botschaften überhaupt durchzukommen.

Das erklärt, warum 89 Prozent aller Botschaften und Kampagnen Null Wirkung erzeugen. Genau null. Es sei denn, man möchte zu den 7 Prozent gehören, deren Werbung negativ in Erinnerung bleibt. Nur 4 Prozent werden, so behauptet die britische Werbelegende Dave Trott, positiv erinnert. Das ist nicht viel, aber nun einmal Fakt. Gibt das Kreativen und Mediaexperten zu denken? Nein. Die Kunden sind auch nicht viel besser. 88 Prozent von ihnen sagen, dass Onlinewerbung keinerlei Wirkung auf ihr Geschäftsergebnis hat. Sie steigern dennoch ihre Online-Werbung in diesem Jahr um sage und schreibe 23 Prozent.

Die Magie des richtigen Augenblicks

An Magie grenzt auch das Senden der richtigen Botschaft an die richtige Zielgruppe im richtigen Augenblick. Die meisten Kampagnen bestehen aus einer zentralen Botschaft. (Das ist natürlich Unsinn, denn viele Kampagnen besitzen leider keine erkennbare Botschaft. Aber gehen wir trotzdem vom Idealfall aus.) Diese wird nun über die Medien an die Zielgruppen-Menschen hinausgestreut.

Die Botschaft erreicht den Printleser daheim am Küchentisch oder auf der Couch. Den Radiohörer im stressigen Stau zur Arbeit. Den TV-Zuschauer abends bei Einschlafen. Und den Online-User, während er/sie verzweifelt die Wegklick-Kreuzchen sucht, um einen Artikel online zu lesen oder eine sich entwickelnde Krankheit ausgoogelt.

So kommt es in der Mehrzahl aller Fälle vor, dass uns eine Botschaft zu erreichen versucht, während sie gerade völlig irrelevant ist. Schuld daran ist nicht die Zielgruppe, sondern die Werber, denen die Relevanz des Augenblicks gleichgültig ist. Sie steuern die Werbekontakte seit Jahrzehnten nach gänzlich anderen Kriterien: nach Wirtschaftlichkeit und Commitments oder – noch schlimmer – nach Meinungen und Trends.

Der Zielgruppe ist das wiederum gleichgültig. Es kommt ihr sogar entgegen. Denn so tut sie sich noch leichter, die irrelevanten Kontakte auszublenden. Hierbei hilft wieder unser Gehirn, das nur Millisekunden benötigt, um festzustellen, dass 89 bis 99 Prozent der Botschaften gerade völlig irrelevant sind. Das wissen 100 Prozent aller Hirnforscher, aber offenbar nur vier Prozent der Werber.

Schon die Zielgruppe ist falsch

Überhaupt Zielgruppe. Damit tun sich die Werber seit jeher schwer. Die definierte Zielgruppe hat mit dem tatsächlichen Potential oft nur wenig zu tun. Noch schlimmer ist es seit der (Wieder-) Entdeckung der „Personas“ geworden. Die Werber malen sich die Zielgruppe aus, wie sie sich die Käufer wünschen (eigentlich wie sie selbst gerne sein möchten): jung, gutaussehend, dynamisch, kaufhungrig, markenbesessen, modern und ganz wichtig: digital natives.

Die wahren Käufer ihrer Marken sehen leider gänzlich anders aus: Die meisten sind jenseits der 50 und klagen über Rückenschmerzen. Die wenigen jüngeren Menschen in der Zielgruppe haben einen befristeten Arbeitsvertrag oder jobben in schlecht bezahlten Praktika und fragen sich, wie sie jemals von Zuhause ausziehen können.

Wenn man bei der Zielgruppe so fatal danebenliegt, wählt man zwangsläufig die falschen Medien aus. Dabei eine echte Zielperson im richtigen Augenblick anzusprechen, wäre tatsächlich pure Magie. Doch nicht einmal das bekämen die Werber mit, während sie an ihren Dashboards sitzen und die (versehentlichen) Klicks entlang der ominösen Customer Journey beobachten.

Die Werber machen sich ihr Leben unnötig schwer. Denn die Digitalisierung und Atomisierung der Medienwelt liefert ihnen alles, was sie für ihre Arbeit brauchen: Medien und mediale Situationen in Überfluss. Das behaupten Kommunikationsexperten seit 20 Jahren.

Doch unsere Werber macht dieser Überfluss offenbar hilfloser als je zuvor. Ihre Medienwahl ist heutzutage allzu häufig gesteuert von Buzzwords („Digital first“) und allem vermeintlich Neuen („Influencer“), dem man dringend sein Marketinggeld hinterherschmeißen muss. Den Konsumenten ist das gleichgültig. Sie bestrafen auch das mit Missachtung.

Jetzt hilft wirklich nur noch Magie. Der Begriff „Magie“ hat zwei Bedeutungen: die vermeintliche Einflussnahme auf Personen, Dinge oder Ereignisse auf übernatürliche Art und Weise. Oder auch die Faszination, die von etwas Bestimmtem ausgeht.

Wenn wir die Verbraucher schon nicht mittels Big Data, Algorithmen und Artificial Intelligence zu unseren Marketing-Sklaven und Kauf-Robotern machen können, sollten wir wenigstens versuchen, sie zu faszinieren. Das erreichen wir, indem wir die Richtigen unter ihnen mit dem richtigen Medium im genau richtigen Augenblick ansprechen.

DOOH – der neue Stern am Medienhimmel

Für den richtigen Augenblick hat sich an der Medienfront ein neues Medium entwickelt, dass sogar höhere Steigerungsraten an den Tag legt, als selbst die Onlinewerbung: Digital-Out-of-Home. Diese Screens, die meist 10-sekündige Bewegtbild-Spots ausstrahlen, sind viel mehr als nur eine digitalisierte Form des guten alten Plakates. Denn sie stehen eben nicht auf der Straße, sondern an und in Orten, in denen sich die Verbraucher bewegen: in Supermärkten, Bahnhöfen, Raststätten, Shopping Malls, Bahnen, aber auch in Fast Food-Restaurants, Arztpraxen, Apotheken oder Fitness-Studios.

Das Faszinierende an diesen Werbeflächen ist, dass sie auf gleich zwei Wegen ihre erwiesene Wirksamkeit entfalten: als letztem Kontakt unmittelbar vor Konsum oder Kauf – und im genau richtigen Augenblick. Im Fitness-Studio für den nahgelegenen McDonald’s werben? Genau! Denn findige Werber wissen, dass sich viele Fitness-Begeisterte nach dem Training einen Big Mac mit Pommes gönnen. In der Shopping Mall für Coca Cola werben? Unbedingt! Denn die Mall-Betreiber wissen, dass 80 Prozent ihrer Besucher hungrig und durstig den Food Court besuchen. Im Supermarkt für das neue Angebot einer Marke werben? Natürlich! Denn Werbung so unmittelbar an Verbraucher in Kauflaune am POS steigert den Abverkauf erwiesenermaßen: meist um 20 bis 60 Prozent.

Doch DOOH kann mehr als „nur“ den Umsatz zu fördern. Studien zeigen, dass die Hinzunahme von DOOH im Media-Mix praktisch jeden Key Performance Indicator in die Höhe schnellen lässt: Traffic, Markenbekanntheit, Werbeerinnerung, Kaufbereitschaft. Es ist der letzte Anstoß, der den magischen Impuls setzt.

Reichweite, Relevanz und der Richtige Augenblick

Reichweite, Relevanz und der Richtige Augenblick sind drei simple Voraussetzungen für Marketing-, Werbe- und Mediaerfolg. Es sind diese drei „Rs“, die wahrhaftige Magie auslösen.

Reichweite erzeugen die mehr als 126.000 digitalen Werbeflächen wie kein zweites Medium. Die Private & Public Screens-Studie des Digital Media Institutes weist für DOOH wöchentliche Reichweiten von mehr als 70 Prozent aus, in den mobilsten und attraktivsten Zielgruppen sind es annährend 90 Prozent. An klassischen POS-Flächen wie Malls, Supermärkten, Drogerien oder Apotheken erzeugt DOOH in jeder Woche 200 Millionen Kontakte bei Menschen in Kauflaune.

Relevanz entsteht schon durch die Nähe zum Kaufakt. Werbung für Kaffee oder Süßigkeiten im Fernsehen bildet und stärkt die Marke, ist jedoch vom nächsten Kaufakt bisweilen Tage entfernt. Unmittelbar vor dem Kauf erinnert DOOH-Werbung an die Qualität und Vorzüge der Marke in bewegten Bildern und in einer Art und Weise, von denen Handzettel und Prospekte nur träumen können. Im genau richtigen Augenblick stößt die Werbung auf aufmerksame Augen. Die Verbraucher sind voll und ganz auf ihren Einkauf fokussiert. Eine bessere Situation für Werbung kann es für Marketing und Vertrieb kaum geben.

Die Zukunft von DOOH

Die Zukunft sieht rosig aus. Aktuell investieren Werbungtreibende alljährlich 1,5 Mrd. Euro in Außenwerbung. In wenigen Jahren soll die 2 Mrd.-Grenze überschritten sein. Die digitalen DOOH-Screens sind dabei die großen Wachstumstreiber. Während sie heute bereits ein Drittel aller Außenwerbe-Spendings auf sich ziehen, wird ihr Anteil bald die Hälfte erreicht haben.

Einen Grund für diese Entwicklung haben wir beleuchtet: Digitale Screens entstehen an unzähligen Touchpoints mit dem Endverbraucher, an denen es zuvor keine Werbemöglichkeiten gab. Der zweite Grund heißt: Programmatic. Durch die automatisierte Auslieferung digitaler Werbung ist es schon heute möglich, kleinste Zielgruppen gezielt anzusprechen.

Ein Beispiel liefern die Daten der Otto-Gruppe. Hier verfügt man über die Daten von 40 Millionen Kunden, die genutzt werden können, um einzelne Verbraucher (absolut DSVGO-gerecht) in Echtzeit dort anzusprechen, wo sie sich gerade aufhalten. Zum Beispiel in der unmittelbaren Nähe einer digitalen Werbefläche in der Shopping Mall, im Supermarkt oder Kino. Heute wird jedes zehnte Plakat digital ausgeliefert; in fünf Jahren soll der Programmatic-Anteil laut Prognose auf ein Drittel anwachsen.

Das Medium ist nicht aufzuhalten. Doch bei aller technischen Begeisterung für die automatisierte Auslieferung, die sich im Übrigen jedes Jahr weiterentwickelt, bleibt DOOH ein Massenmedium. Es ist zusammen mit den Papier-Plakaten das letzte große Massenmedium, das große Reichweiten liefert. Und da Reichweite die wichtigste Voraussetzung für Aufmerksamkeit und Werbeerfolg immer war und bleiben wird, werden sich Vertriebs- und MarketingleiterInnen an der Wirkung keines Mediums so erfreuen wie an der digitalen DOOH-Außenwerbung. Es ist tatsächlich ein wenig wie Magie.

Vita Thomas Koch

Thomas Koch ist 69 Jahre alt und seit 49 Jahren im Media-Business. Vierzehn Jahre verbrachte der Mediaplaner zunächst in namhaften Werbeagenturen, u.a. als Media-Chef bei GGK in Düsseldorf und Ted Bates Worldwide in Frankfurt. 1987 machte er sich in Düsseldorf mit thomaskochmedia (tkm) selbständig. tkm wird zur größten unabhängigen Mediaagentur Deutschlands.

2002 fusionierte Koch seine Agentur mit Starcom, wird CEO von tkmStarcom und somit der siebtgrößten Mediaagentur Deutschlands. 2007 stieg er aus und 2008 in die Geschäftsleitung der unabhängigen Mediaagentur Crossmedia ein. 2010 ist er Mitgründer von Plural Media Services in Berlin und coacht in Krisengebieten junge, regierungsunabhängige Medien. Von 2011 an berät er mit seiner Beratungsfirma tk-one Unternehmen, Medienhäuser und Agenturen. 2019 gründet er The DOOH Consultancy als erste Beratungsagentur für das Trendmedium Digital-Out-of-Home.

Thomas Koch ist regelmäßiger Kolumnist für Wirtschaftswoche, Absatzwirtschaft, Meedia und Werben&Verkaufen. Er ist Autor der Bücher „Werbung nervt!“, „The Media Business For Pioneers“, „Die Zielgruppe sind auch nur Menschen“ und „Media leicht gemacht“.

Capital bezeichnete Thomas Koch 1995 als „Profiliertesten Vordenker der deutschen Werbung“. 2004 nahm ihn Media & Marketing Europe in die Galerie der 15 Personen auf, die die europäische Werbebranche am meisten bewegten – zusammen mit Maurice Levy, Rupert Murdoch und Sir Martin Sorrell. 2008 wurde er im Rahmen des Deutschen Mediapreises zur Mediapersönlichkeit des Jahres gewählt. 2011 erhielt Koch für sein Engagement in Krisengebieten von der Jury des SignsAwards die Auszeichnung als „Zeichensetzer“.

Portrait Copyright Clap Bruchhaus & Ingenweyen

08Feb/22

Jetzt das neue
POSbranding Handbuch
hier online lesen

Ab sofort steht unser neues POSbranding Handbuch online als Blätterkatalog für Sie bereit.

In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie u.a. folgende interessante Beiträge:

  • Neue Technologietrends im Handel – von Ulrich Spaan, Mitglied der Geschäftsführung EHI Etail Institute
  • Digital-out-of-Home – Die Magie von Media – von Thomas Koch, DOOH-Consultancy
  • Category Management – von Birgit Schröder, GS1
  • Die Expansision im Online-Lebensmittelhandel – von Dr. Eva Stüber, IFH Köln
  • Werbewirkung 2022 – von Joachim Netz, MediaAnalyzer Advertizing Research GmbH

Auch dieses Handbuch stellen wir vor allem als ePaper und als PDF zum Download zur Verfügung, da wir aktiv zum Umweltschutz beitragen möchten.

Unseren Kunden bieten wir auf Wunsch weiterhin gerne auch ein gedrucktes Handbuch an.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

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20Jan/22

Jubiläumsausgabe bei Amazon erhältlich

Das POSbranding Handbuch der BrandLogistics.NET GmbH erscheint vier Mal pro Jahr und informiert mehr als 3.000 Top-Entscheider des Handels und der Markenartikel-Industrie mit allen relevanten Informationen und Trends für eine zielgerichtete und erfolgreiche Kaufaktivierung am Point of Sale – im Markt und online.

Die Jubiläumsausgabe „20 Jahre POSbranding Handbuch“ ist ein besonderes Highlight und Must-Have für Interessierte und Entscheider von Markenartikel-Herstellern und dem Lebensmittelhandel.

Aus diesem Grund ist diese besondere Ausgabe ab sofort auch bei Amazon erhältlich:

POSbranding Markenwirkung für den POS

In dieser Ausgabe erwarten Sie u.a. folgende interessante Beiträge:

– Grußwort zu 20 Jahren POSbranding© Handbuch von Dr. Klaus-Holger Kille
– Fokus: Deep Learning im LEH von Antonio Krüger, CEO und wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
– Rückblick auf 20 Jahre redaktionelle Beiträge, interessante Vorworte und Presseclips

 

 

23Nov/21

BLo zieht um

Als Tochtergesellschaft der Online-Software AG ziehen wir mit unserem Mutterkonzern ein Stückchen weiter südlich in der Metropolregion Rhein-Neckar: nach Heidelberg.

Ab Montag, den 13. Dezember 2021 erreichen Sie uns postalisch unter:

Forum 7
69126 Heidelberg

Alle weiteren Kontaktadressen und Telefonnummern bleiben bestehen.

Aufgrund des Umzuges werden wir am Freitag, den 10. Dezember 2021 nur bis 12 Uhr erreichbar sein.

22Okt/21

POSbranding Handbuch
IV-2021 jetzt online

Ab sofort steht unser neues POSbranding Handbuch online als Blätterkatalog für Sie bereit.

In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie u.a. folgende interessante Beiträge:

  • Lebensmittelhandel bleibt auf Innovationskurs – von Michael Gerling, Geschäftsführer EHI Retail Institute
  • Shopper Touchpoint Management – von Steffen Schöne, YAGORA
  • Neue Markenführung nach Corona – von Dr. Peter Haller. Serviceplan
  • Marketing-Budgets unter der Lupe – von Marlene Lohmann EHI
  • Post-Corona Kundenbedürfnisse verstehen und nutzen – von Sören Scholz und Stephanie Sonnenschein, Interrogare

Druckexemplar

Auch dieses Handbuch stellen wir vor allem als ePaper und als PDF zum Download zur Verfügung, da wir aktiv zum Umweltschutz beitragen möchten.

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22Okt/21

Lebensmittelhandel bleibt auf Innovationskurs

Seit 18 Monaten bestimmt die Pandemie große Teile unseres Lebens. Der Einzelhandel ist eine der besonders stark betroffenen Branchen. Zwar konnten die Lebensmittelgeschäfte weiter öffnen, auch für sie hat sich aber vieles verändert. Schließung der gastronomischen Angebote, Zutrittsbeschränkungen, Abstandsregeln oder Maskenpflicht – Tag für Tag waren die gravierenden Einschnitte sichtbar. Hinzu kamen die weniger sichtbaren Herausforderungen wie die starke Veränderungen des Nachfrageverhaltens oder die massive Störung logistischer Strukturen.

Und trotz der vielen neuen Aufgaben, trotz der massiven Herausforderungen hielten die  Frauen und Männer in der Lebensmittelbranche die Läden am Laufen, auch unter schwersten Bedingungen. Und: Es wurde auch weiter an den wichtigen Zukunftsthemen gearbeitet. Innovation und Investitionen mussten der Pandemie nicht weichen. Die Regionalität der Sortimente wurde weiterentwickelt, Bio-Angebote wurden ausgebaut, Nachhaltigkeitsthemen wie Energiemanagement, Verpackungsreduzierung oder Tierwohl wurden weiterentwickelt, unbares Bezahlen, elektronische Preisauszeichnung und Self-Scanning wurden forciert.

Zu beobachten war in den Zeiten der Pandemie eine deutliche Veränderung des Verbraucherverhaltens. Die Menschen sind weitaus weniger zum Einkaufen gegangen, dafür sind die Durchschnittsbons deutlich gestiegen. Profitiert haben von diesen Entwicklungen zum einen die Vollsortimenter, zum anderen der Online-Handel. Das starke Wachstum der Online-Anbieter wurde tatsächlich dadurch begrenzt, dass nicht genug Kapazitäten vorhanden waren, die enorme Nachfrage abzudecken. Auch die zahlreichen neuen Anbieter mit ihren auf sehr schnelle Lieferung ausgerichteten Konzepten konnten in diesem Umfeld gut in den Markt starten. Insgesamt ist der E-Food-Markt in 2020 nach Berechnungen des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel um fast 70 Prozent gewachsen, und auch in 2021 setzt sich dieses Wachstum fort. Allerdings bleibt der Marktanteil mit rund 1,5 Prozent weiterhin noch auf einem sehr niedrigen Niveau.

Bei den stationären Geschäften konnten vor allem die Vollsortimenter, also die Supermärkte und die SB-Warenhäuser punkten und Marktanteile hinzugewinnen. Während die Discounter ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich nur gut 5 Prozent steigern konnten, erreichte das Wachstum der großen Supermärkte mit 13 Prozent einen absoluten Spitzenwert.

Die Lebensmittelgeschäfte insgesamt haben natürlich auch sehr stark davon profitiert, das Gastronomie und Kantinen über viele Wochen geschlossen waren und auch die Urlaubsreisen ins Ausland stark eingeschränkt waren. Bedenkt man, dass in Deutschland rund ein Drittel der gesamten Ernährungsausgaben auf den Außer-Haus-Verzehr entfällt, dann kann dies natürlich nicht überraschen. Bis in den Sommer 2021 hinein hat dies die Umsätze der Lebensmittelgeschäfte beflügelt, seit dem Sommer spürt die Branche aber die Rückkehr zur Normalität.

Bei den Supermärkten hat sich in den letzten Jahren deutlich gezeigt, dass die selbständigen Kaufleute deutlich mehr Umsatzwachstum erreichen konnten als die Regiebetriebe. Für die Menschen in Deutschland ist ein starker selbständiger Einzelhandel ein Garant für hohe Qualität, Nachhaltigkeit, Innovation und Fortschritt.

Auch die Discounter versuchen, sich immer stärker als Qualitätsanbieter zu positionieren. Sie bauen Ihre Sortimente aus, setzen auf Bio und Nachhaltigkeit, bieten immer mehr Service, investieren in die Einrichtung und verschönern ihre Märkte.

Der Supermarkt muss reagieren und seinerseits neue Akzente setzen. Mehr Technik, mehr Bedienung, mehr unverpackte Ware, mehr Eigenproduktion, mehr Gastronomie – damit suchen die Vollsortimenter ihre Differenzierung. Allen voran die selbständigen Kaufleute mit Ihrem ungebremsten Unternehmertum.

Und sie scheinen den Nerv der Verbraucher zu treffen. In den letzten Jahren wachsen die Supermärkte immer wieder stärker als alle anderen Betriebstypen des LEH. Bewussteres Ernährungsverhalten, mehr Fokus auf Gesundheitsfragen, Tierwohl, Plastikabstinenz und Ressourcenschutz – diese Themen werden offensichtlich von den Supermärkten unter selbständiger Führung am besten bedient.

Aber die Selbständigen müssen wachsam bleiben. Es gilt, die neuen Entwicklungen früh zu erkennen. Zum einen brauchen die selbständigen Unternehmer ihre starken Genossenschaften, um im breiten Sortiment wettbewerbsfähige Preise anbieten zu können. Auch die breite und weiter wachsende Palette an Eigenmarken braucht eine starke nationale Partnerschaft, ebenso die steigenden technologischen Anforderungen. Darüber hinaus sind es aber die lokalen Anforderungen, die nur durch ein ausgeprägtes Unternehmertum vor Ort abzudecken sind. Gastronomische Angebote und Convenience-Produkte für den wachsenden Außer-Haus-Markt bleiben im Fokus, Eigenproduktion in den Märkten wird weiter an Bedeutung gewinnen, regionale Sortimente bis hin zu eigenen exklusiven Züchtungen bieten starke Profilierungschancen. Aber auch die neuen Möglichkeiten zu innerstädtischen Standorten müssen konsequent verfolgt werden. Und nicht zuletzt darf auch der Online-Markt für Lebensmittel nicht vernachlässigt werden. Auch hier ist in der jüngsten Vergangenheit vieles in Bewegung geraten. Es gibt also viel zu tun. Wunderbare Zukunft!

Michael Gerling, Geschäftsführer des EHI Retail Institute

https://www.ehi.org/de/

 

 

30Sep/21

Kooperation überzeugt weiteren Hersteller

Backwaren-Hersteller setzt auf Expertise und Technologie der Bayard Consulting Group – Einfaches Bilddaten-Handling dank Integration der BrandMediaCloud von BrandLogistics.NET

Die Brandt Backwaren Vertriebs GmbH hat sich entschieden, ihren Product Content dem Handel zukünftig über b-synced bereitzustellen. Der Wechsel soll sehr zeitnah umgesetzt werden. b-synced ist der GDSN-Stammdaten-Pool der Bayard Consulting Group. Das Global Data Synchronisation Network (GDSN) ermöglicht es Hersteller-Unternehmen, ihre Produktstammdaten an einer Stelle für alle ihre Handelspartner zu pflegen und an diese zu veröffentlichen.

Neben den attraktiven Lizenzmodellen für b-synced spielte die hohe Qualität der Beratung des auf das Product Content Management spezialisierten Team vom Bayard Consulting eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung von Brandt für den Wechsel. Die Möglichkeit, in Excel gepflegte Stammdaten einfach in b-synced zu laden, hat Brandt überzeugt.

„Die Möglichkeit die Stammdaten über ein Excel-Sheet zu pflegen und direkt hochzuladen, verkürzt und optimiert unsere internen Prozesse. Das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie der persönliche Kontakt haben uns dann final überzeugt.“ Sabrina Hoffmann, Koordinatorin Vertriebsinnendienst, Brandt Backwaren Vertriebs GmbH.

Einen Vorteil stellt für Brandt auch die Partnerschaft der BrandLogistics.NET mit der Bayard Consulting Group dar. Der Backwaren-Hersteller nutzt bereits die BrandMediaCloud der BrandLogistics.NET, um deutsche Handelsgruppen mit den Abbildungen seiner Produkte sowie derer Etiketten zu versorgen. Nach dem Umzug auf b-synced werden die GDSN Bildlink Informationen der BrandMediaCloud augenblicklich wieder für seine Handelspartner abrufbar sein.

Die Verantwortlichen bei Brandt hatten sich zuvor beim Fruchtsafthersteller Amecke über dessen Erfahrungen mit dem Umzug zu b-synced informiert. Amecke war Anfang dieses Jahres zu b-synced gewechselt – und damit ausgesprochen zufrieden.

Brandt

Das Gesamtunternehmen Brandt mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Hagen produziert heute Zwieback, Schokolade, Snacks und Knäcke an den vier deutschen Standorten Ohrdruf, Landshut, Rhede und Burg. Zur Brandt Gruppe zählen neben den spartenorientierten Vertriebsgesellschaften für Schokolade und Backwaren die traditionsreiche Burger Knäcke GmbH + Co. KG in Burg (Sachsen-Anhalt), Schoko-Dragee in Rhede und die Carl Brandt Inc. in den USA (Fairfield, Nähe New York). Brandt beschäftigt in Deutschland insgesamt 880 Mitarbeiter, darunter 37 Auszubildende.

www.brandt-gruppe.de

Bayard Consulting Group

Die Berater der Bayard Consulting Group sind die unabhängigen Experten für Product Information Management (PIM), Master Data Management (MDM) und das Global Data Synchronisation Network (GDSN) in Handel, Industrie und Gesundheitswesen. Strategie, Organisation, Prozesse, IT, digitale Transformation – die Experten von Bayard Consulting verbessern die Geschäftsergebnisse ihrer Kunden nachhaltig und spürbar. Mit ihrer Expertise beraten die Spezialisten Entscheider in allen Unternehmensfunktionen und Geschäftsprozessen entlang der Wertschöpfungskette. Die Kombination aus anerkannter Beratung, Umsetzung und Entwicklung sichert ihren Kunden optimale Ergebnisse.

Bayard Consulting

18Aug/21

Eintauchen in
eine neue Welt
des Targetings

Wie Sie mit standortoptimierter Werbung noch direkter ins Herz Ihrer Zielgruppe treffen

Mit Laden TV aktivieren Sie Ihre Marke(n) genau dann, wenn der Kunde den POS betritt und nach Anregungen sucht. Und hierbei gilt: Mit der Gießkanne erreicht man nur noch teilweise die erwünschte Wirkung. Je besser Ihnen die am Standort einkaufende Zielgruppe bekannt ist, desto genauer können Sie auch die am POS ausgestrahlte Werbung auf den Standort bzw. die Kundschaft zuschneiden.

Klingt interessant? Und kompliziert zu gleich? Stimmt beides – aber in diesen Zeiten sind Aktivierungspotentiale – egal wo – nicht mehr so leicht zu realisieren. Mit dem Prinzip Einfachheit zu punkten war gestern. Heute kommt es mehr denn je darauf an, mit Hilfe von intelligenten Systemen die Komplexität zu bewältigen und zu steuern. Alles was Sie dafür benötigen, um noch mehr aus Ihrer Kommunikation zu machen, soll kurz anhand eines Beispiels erläutert werden. Die zentralen Komponenten sind:

  1. Laden TV – und die Möglichkeit Standorte individuell mit Content zu adressieren
  2. Ein Zielgruppenmodell, welches Kaufverhalten differenziert erklären kann
  3. Eine intelligente Plattform, über die sich Einzugsgebiete und Zielgruppen identifizieren und filtern lassen

Die Laden TV-Infrastruktur stellt BrandLogistics.NET. Das Zielgruppenmodell kommt von der Gruppe Nymphenburg. Mit Limbic® und den Limbic® Types steht ein mögliches Modell zur Verfügung, welches als Grundlage – z.B. auch zur Personae-Entwicklung – dienen kann. Hierzu werden sieben unterschiedliche Kundentypen (Limbic® Types) aus den Motiv- und Emotions­feldern auf der Limbic® Map, die sich aus den Big Three (Dominanz, Stimulanz und Balance) aufspannt, abgeleitet. Diese sieben Emotionsfelder sind:

  1. Tradition und Sicherheit (Balance + Disziplin/Kontrolle)
  2. Harmonie und Fürsorge (Schwerpunkt Balance + Bindung/Fürsorge)
  3. Offenheit und Genuss (Balance + Stimulanz)
  4. Spaß und Kreativität (Schwerpunkt Stimulanz)
  5. Abenteuer und Risiko (Stimulanz + Dominanz)
  6. Erfolg und Status (Schwerpunkt Dominanz)
  7. Disziplin und Kontrolle (Balance + Dominanz)

Die meisten Menschen haben eine Schwerpunktaktivierung in ihren Emotionssystemen und lassen sich auf diese Weise praxisnah entsprechend der obigen Übersicht in einen Typ einordnen. Vor allem diese individuellen Emotionsschwerpunkte beeinflussen das Verhalten – sowohl das Kauf-, Konsum- als auch Mediennutzungsverhalten – Ihrer Kunden weitgehend unbewusst.

Die Limbic® Types stellen eine Vereinfachung der komplexen, emotionalen Persönlichkeits­strukturen von Menschen dar. Mit ihnen lassen sich wertvolle Erkenntnisse über alle Bereiche des Konsum- und Mediennutzungsverhaltens gewinnen. Sie können als Grundlage für die individuelle Zielgruppenentwicklung dienen (Personae).

Anhand der oben genannten Einteilung der Emotionsfelder sind sieben verschiedene Persönlichkeitstypen identifizierbar. Die Typenbezeichnung orientiert sich am Haupt­emotionsfeld, welches den jeweiligen Typus bestimmt. Die sieben Limbic® Types sind:

  1. Traditionalist(in)
  2. Harmoniser(in)
  3. Offene(r)
  4. Hedonist(in)
  5. Abenteurer(in)
  6. Performer(in)
  7. Disziplinierte(r)

 

 

 

Welche Relevanz das für Ihre am POS ausgestrahlte Werbung habe kann, soll kurz an einem aktuellen Beispiel erläutert werden: Nachhaltigkeit und grüner Konsum.

Die sieben Limbic® Types sind naturgemäß verschieden ansprechbar für die Themen Nach­haltigkeit und grüner Konsum. Dies zu erkennen und die Kommunikations­strategien entsprechend aufzustellen, ist eine der elementaren Chancen des Handels – aber auch für die Industrie:

  • Dem Harmoniser liegen die Natur und das Thema Nachhaltigkeit am Herzen, zeigt sich noch eine Lücke zwischen positiver Absicht und tatsächlichem Verhalten. Hauptbarrieren sind die höheren Preise, aber auch die Schwierigkeit, grüne Produkte zu finden, ebenso Bequemlichkeit bzw. Routine.
  • Bei den Traditionalisten ist noch reichlich Überzeugungsarbeit gefragt, liegt deren generelle grüne Bereitschaft schon niedriger als die der anderen Konsumententypen. Traditionalisten sind nicht bereit, höhere Preise zu bezahlen, aber ebenso die Bequemlichkeit bzw. Routine und die Schwierigkeit, grüne Produkte zu finden, halten ihn ab – seine Kaufabsicht für grüne Produkte ist die niedrigste unter den sieben Limbic® Types.
  • Auch der Disziplinierte ist nicht der Wunschkunde für das Segment des grünen Konsums – weist er doch den zweitniedrigsten Wert beim Kauf grüner Produkte auf. Immerhin ist dieser jedoch eher bereit einen höheren Preis für grüne Produkte zu bezahlen und er sieht seine Verantwortung, die sein Hauptmotiv für grünen Konsum ist.
  • Zwischenfazit: Industrie und Handel sollen sich daher lieber am Kundentyp des Harmonisers orientieren, der auch mit einem höheren Anteil in der Bevölkerung vertreten ist – und an dem des Performers.
  • Der Performer zeigt er den höchsten Anteil an grünem Kaufverhalten und gehört daher zur Kernzielgruppe für grünen Konsum. Der Performer sieht die Verantwortung für nachhaltige Themen bei sich, aber v.a. auch bei der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.
  • Gut dabei ist auch die Gruppe der Abenteurer, die relativ häufig grü­ne Produkte kaufen. Und das, obwohl ihr Mindset, ihre Verantwortung gegenüber grünen Themen, eher im niedrigen Bereich angesiedelt ist.
  • Die Offenen bele­gen nach den Performern Platz 2 beim Kauf nachhaltiger Produkte. Und, sie sind auch bereit, für diese einen höheren Preis zu bezahlen. Abhalten kann sie nur mangelnde Verfügbarkeit der Produkte. Ihr primäres Kaufmotiv ist der Ehrgeiz, etwas zu verändern, zu bewegen.
  • Auch bei den Hedonisten ist das Motiv, etwas zu bewegen, zu verändern, der Hauptgrund für grünen Konsum. Ebenso sind sie bereit, dafür höhere Preise zu bezahlen. Sie gehören noch zur erweiterten Kernzielgruppe im Segment des grünen Konsums.
  • Fazit: Offen für grünen Konsum und damit Early Adapter sind: Performer, Offene und Abenteurer – gemeinsam machen sie gut 30 Prozent der Bevölkerung aus.
    Fast jeder Dritte ist also für den Markt sehr gut ansprechbar.

Das Thema Nachhaltigkeit und grüner Konsum wird derzeit breit medial gestreut. Wie wäre es dabei bestmöglich auf die Zielgruppen am Standort einzugehen, im dem man die Erfolgs-treiber – Informieren, Vertrauen schaffen, Verfügbarkeit erhöhen – richtig akzentuiert einbringt?

Da kommt TargomoLOOP ins Spiel (https://www.targomo.com/products/targomo-loop).

Abbildung: Bestimmung Einzugsgebiet mit TargomoLOOP

Jeder Einzelhandelsstandort hat ein eigenes Profil, bestimmt durch Faktoren wie Demografie der Umgebung, umliegende Points of Interest / Wettbewerber, Infrastruktur, Verkehr, Passanten­­frequenzen etc. Eine intelligente Betrachtung der Standortdaten und der Umgebung durch Erreichbarkeitsanalysen (wie es in TargomoLOOP geschieht) liefern Erkenntnisse, welche Zielgruppen ein Ort anzieht bzw. auch abstößt. Wenn man zudem die Limbic® Types einfließen lässt, liefert das tiefe Erkenntnisse darüber, über welche Wert­vorstellungen die Menschen in der Gegend verfügen und welche Motive die Kauf­entscheidungen am jeweiligen Standort beeinflussen.

Abbildung: Einblicke TargomoLOOP gematcht mit Limbic® Types

Zielgruppenpotenziale werden im mikro-geografischen Raum sichtbar gemacht. So können standortspezifische Insights z.B. für das Ausspielen von POS-Werbung gewonnen werden.
Es eröffnet sich so eine neue Welt des Targetings: die Menschen am POS noch zielgerichteter anzusprechen, um die Markenbotschaften, die Angebote und das Sortiment bestmöglich auf die Zielgruppen abzustimmen. Hierbei kann jeder Standort einzeln betrachtet, für die Individualisierung der Ansprache aber auch zu Clustern „die ähnlich ticken“ zusammengefasst werden.

Zur Person
Cirk Sören Ott ist Vorstand und Partner bei der Gruppe Nymphenburg Consult AG, München, ein Marktforschungs- und Beratungsunternehmen, das Insight-basiert berät und seine Kunden – vorwiegend aus dem Handel und der Konsumgüterindustrie – bei der Umsetzung bis zur erfolgreichen Implementierung begleitet. Er hat über 25 Jahre Marktforschungs- und Beratungserfahrung und ist Experte auf den Gebieten der Marketing-, Konsumgüter- und Handelsforschung sowie Category und Touchpoint Management Beratung. Seine aktuellen beruflichen Schwerpunkte legt er auf das dynamische Multi-Channel-Kauf-/ Kundenverhalten, das Touchpoint-Management, den Einsatz von Neuromarketing am POS und neueste Entwicklungen im Category-Management sowie Promotion-Optimierung.

Gruppe Nymphenburg – die Kundenversteher

Die Gruppe Nymphenburg Consult AG, München, ist seit 50 Jahren das führende Spezial-Beratungsunternehmen für Händler, Markenhersteller und Dienstleister rund um den POS. Für Ihren Markterfolg bieten Ihnen die Experten aus Wissenschaft und Praxis ein umfassendes Verständnis über den Endkunden und von Ihrem Geschäft bzw. Ihre Branche. Die Gruppe Nymphenburg berät insight-basiert, begleitet bei der Umsetzung – bis zur erfolgreichen Implementierung.

 

 

18Aug/21

POSbranding
Handbuch III-2021
jetzt online

Ab sofort steht unser neues POSbranding Handbuch online als Blätterkatalog für Sie bereit.

In der aktuellen Ausgabe erwarten Sie u.a. folgende interessante Beiträge:

  • Sind gedruckte Anzeigenblätter noch zeitgemäss? – von Gernot Lingelbach
  • Wie erziele ich im Internet für die eigenen Produkte die beste Werbewirkung? – von Thomas Ziegler und Dr. Christian Brenner
  • Corona-Turbo im Handel – Worauf es nun ankommt – von Dr. Eva Stüber

Druckexemplar

Auch dieses Handbuch stellen wir vor allem als ePaper und als PDF zum Download zur Verfügung, da wir aktiv zum Umweltschutz beitragen möchten.

Unseren Kunden bieten wir auf Wunsch weiterhin gerne auch ein gedrucktes Handbuch an.

Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Zum POSbranding Handbuch